Blitzaktivität

Blitzloop (Animation der letzten Bilder)

Karte mit Blitzentladungen (Boden- und Wolkenblitze) der vergangenen 3 Stunden, alle 5 Minuten aktualisiert

Legende

  • Bodenblitze (Entladung zwischen der Wolke und der Erde)
  • Wolkenblitze (Entladung innerhalb der Gewitterwolken)

Wie funktioniert das Blitzortungssystem?

Blitzsensor

Blitzsensor auf dem EURAC-Dach

Die von jedem Blitz ausgesandte elektromagnetische Strahlung wird von speziellen Sensoren erfasst und in Echtzeit verarbeitet. Eine solche Antenne (Blitzsensor) befindet sich auch auf dem Turmdach der Europäischen Akademie (EURAC) in Bozen. Um einen Blitz zu orten, muss er von mindestens zwei Sensoren erfasst werden. Über die Laufzeit der elektromagnetischen Welle und die Signalrichtung der Antenne kann die genaue Position des Blitzes berechnet werden. Daher gibt es über ganz Europa verteilt ein homogenes Netz solcher Sensoren.

Genauigkeit des Systems

Laut Angaben der Betreiberfirma NOWCAST werden mehr als 90% der Bodenblitze registriert bei einer Lokalisierungsgenauigkeit von 150 m. Zwischen dem Blitzschlag und dessen Ortung vergehen nur 20-30 Sekunden. Kurze Zeit später wird der Blitz auf der Internetseite des Landeswetterdienstes angezeigt, eine Aktualisierung erfolgt alle fünf Minuten.

Karte der Blitzdichte

Die Blitzdichtekarte der Betreiberfirma NOWCAST zeigt die Blitzverteilung im Alpenraum und den Nachbarregionen.

Blitzdichtekarte ©nowcast GmbH

Blitzdichtekarte ©nowcast GmbH www.nowcast.de (Externer Link)